Martin Lieske bildet Freie Redner aus

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Was macht ein Freier Trauredner?

Der Job als Freier Trauredner oder auch Freie Traurednerin wird immer beliebter. Und da Freie Trauungen auch immer mehr im Kommen sind, ist der Zeitpunkt gut, um in diesen wundervollen Beruf zu starten. Aber was genau macht ein Freier Trauredner eigentlich? Wie sieht der Alltag aus? Braucht man dazu wirklich eine Ausbildung? Was muss man mitbringen, um diesen Beruf erfolgreich auszuüben?

In diesem Artikel erzähle ich Dir so einiges über den -in meinen Augen- schönsten Job der Welt!

Was macht ein Freier Trauredner eigentlich?

Ein Freie Trauredner oder auch eine Freie Traurednerin leitet in erster Linie eine Freie Trauung und hält eine Rede für das Hochzeitspaar und die Gäste. Er oder sie macht die Zeremonie -im besten Fall- zu einem unvergesslichen Moment. Und genau das ist doch das, was die Paare sich für einen so wichtigen Tag doch wünschen, oder?

Aber neben dem Leiten der Zeremonie und dem Redehalten hat ein Trauredner oder eine Traurednerin noch weitere Aufgaben.

Er oder sie ist Zuhörer, Berater, Sicherheitsgeber, kreativer Kopf und auch Geschäftsmann oder -frau.

In der Regel ist man eine „One-(Wo)Man-Show“, somit kümmert man sich selbst um Werbung und Marketing, organisiert die Buchhaltung, erstellt Angebote, trifft sich mit Hochzeitspaaren, schreibt tolle Reden und tritt an Tag X ins Rampenlicht, um das Paar von der persönlichsten Seite zu präsentieren. Und das natürlich so, dass keinerlei Langeweile aufkommt.

All das sind die Aufgaben, die auf einen zukommen, wenn man sich für den Job des Freien Trauredners / der Freien Traurednerin entscheidet.

Es ist ein abwechslungsreicher Beruf und man muss sich im Klaren darüber sein, dass man, gerade im Sommer, an Wochenenden meist auf Hochzeiten unterwegs ist. Dafür ist das Hochgefühl, welches man nach einer tollen Trauung hat, einfach unbeschreiblich.

Wie werde ich Freier Trauredner und brauche ich wirklich eine Ausbildung?

BLOG 3 Was macht ein Trauredner eigentlich 2Bekanntlich führen viele Wege nach Rom. Man kann zum Beispiel Traurednerin werden, wenn die beste Freundin einen darum bittet, die Zeremonie zu organisieren und zu halten. Herzlichen Glückwunsch! Was für eine Ehre, wenn die beste Freundin diese wichtige Aufgabe in Deine Hände gibt! Man darf planen, schreiben, unterstützen, Ideen einbringen und merkt, dass diese Aufgabe besonders viel Freude macht. Irgendwann gehen die besten Freundinnen dann aber doch aus. Was also tun, wenn man diese Arbeit gerne als Beruf ausüben möchte? Man könnte sich auch einfach ohne Ausbildung als Freier Trauredner selbstständig machen. Beispiel: Vor vielen Menschen zu sprechen ist man von der Arbeit gewöhnt, Hochzeiten findet man ziemlich klasse und der ein oder andere Witz kommt auch gerne mal über die Lippen. In dem Fall gibt es zu bedenken, dass immer mehr Paare Wert auf eine fundierte Ausbildung und/oder jahrelange Berufserfahrung legen. Gerne dann, wenn es auf dem Markt immer mehr Konkurrenz gibt.

Außerdem ist der Job als Trauredner*in absolut nicht vergleichbar mit dem Halten einer Präsentation in einem Firmenmeeting. Oder kannst Du Dir vorstellen, dass Deine Traurede mit derselben monotonen Stimme faktenbasiert einfach nur runtergerattert wird? Zumindest ist das meist die Art und Weise, wie Präsentationen gehalten werden. Zugegeben, das ist vielleicht etwas provokant formuliert, aber es geht hier schließlich um eine große Verantwortung, die man als Freier Trauredner trägt. Und in meinen Augen sollte man einiges an Wissen besitzen, um dieser Verantwortung gerecht zu werden.

In einer Ausbildung zum Trauredner lernt man, wie man mit Paaren umgeht. Man lernt, wie man Reden frei vorträgt, man lernt kreatives Schreiben, man lernt, wie es nicht langweilig auf einer Zeremonie wird. Man bekommt beigebracht, die Gäste und das Paar mitzureißen und es persönlich und individuell aufzubauen.

  • Was tun, wenn man merkt, dass die Aufmerksamkeit der Zuhörer schwindet?
  • Was tun, um wirklich persönliche Worte für das Paar zu finden?
  • Was tun, damit alle am Ende der Zeremonie mit einem guten Gefühl in die Feier starten?


Das und noch sehr viel mehr kann man von Profis lernen. Man ist einfach so viel besser vorbereitet auf den Job eines Redners, wenn man eine Ausbildung absolviert hat. Wenn Du Dir jetzt schon sagst, dass Du mehr über die Ausbildung zum Freien Trauredner oder zur Freien Traurednerin erfahren möchtest, kannst Du gerne hier klicken.

Was brauche ich, um Freie Trauredner zu werden?

Solltest Du dich jetzt Fragen: „Mit welchem Wasser muss ich gewaschen sein, um erfolgreich als Trauredner oder Traurednerin zu starten und auch künftig Spaß an der Arbeit zu haben?“ möchte ich Dir hier noch ein paar Denkanstöße geben.

Man muss nicht immer die Person sein, die gerne im Mittelpunkt steht und vorne eine Show abliefert. Es gibt so viele Redner und Rednerinnen, die eine ruhigere Persönlichkeit haben und genauso viel Freude an ihrem Beruf haben und auch genau wegen dieser Persönlichkeit gebucht werden. Und andersrum genauso!

Merke Dir immer: Jede Trauredner, jede Traurednerin wird von den Paaren gebucht, welche zu ihnen passen – solange sie sie selbst bist.

Außerdem musst Du Dir bewusst machen, dass Du meist an Wochenenden in den Sommermonaten arbeiten wirst, wenn Du in diesen Beruf starten möchtest. Die Hauptsaison geht von Mai bis Oktober und geheiratet wird meist freitags bis sonntags. Es ist nicht immer cool, wenn man von Freunden zum Grillen eingeladen wird, man dann aber absagen muss.

Auch gut zu wissen: Wir stehen als Trauredner meist unter einem gewissen Druck. Man „darf“ nicht krank werden, man „muss“ immer gute Laune ausstrahlen und man trägt eine große Verantwortung. Es gibt keine zweiten Chancen in diesem Job. Wir müssen immer on Point eine sehr gute Leistung bringen – egal wie es einem wirklich geht. Die Paare erinnern sich an den Tag der Hochzeit in aller Regel das ganze Leben. Und da möchte man nicht der- oder diejenige sein, der/die die Zeremonie in den Sand gesetzt hat. Mit diesem Druck gilt es umzugehen.

Selbstverständlich gibt es aber auch die besonderen Sonnenseiten des Berufes. Die Menschen freuen sich auf einen, wenn man kommt. Man wird wertgeschätzt für seine Arbeit und erfährt die Dankbarkeit unmittelbar. Man ist ein wichtiger Teil an einem der schönsten Tage des Hochzeitspaares. Der Job ist ein wichtiger Job. Man lernt viele Menschen und deren Geschichte kennen. Man kann kreativ sein.

Das Wichtigste, was man für den Job als Freier Trauredner mitbringen muss ist aber, dass man eine gewisse Liebe und Leidenschaft dafür hegt.

  • Du liebst es, andere Menschen mit Deinen Worten zu berühren?
  • Du liebst es, Deine Kreativität in Texten auszudrücken und diese frei vorzutragen?
  • Du liebst es, Menschen kennenzulernen und deren Geschichte zu hören?
  • Du liebst es, eine Botschaft an Deine Zuhörer*innen weiterzugeben?


Dann könnte der Job als Freier Trauredner wirklich das Richtige für Dich sein!

7 Gründe, Freier Trauredner oder Freie Traurednerin zu werden

Auf den Punkt gebracht:

  1. Wir haben einen wichtigen Job
  2. Wir können mit Worten bewegen
  3. Wir bekommen direktes Feedback von den (begeisterten) Zuhörern
  4. Das Hochgefühl nach der Zeremonie
  5. Die persönlichen Einblicke in die Beziehungen Deiner Paare
  6. Jedes Paar ist anders, somit wird es nie langweilig
  7. Wir sind an vielen verschiedenen Orten unterwegs

Unser Fazit zum Job des Freien Trauredners

Wenn wir nicht vollends begeistert von diesem tollen, abwechslungsreichen und wertvollen Beruf wären, würden wir wohl kaum Trauredner und Traurednerinnen ausbilden.

Immer wieder hören wir Geschichten von Paaren, die nicht so feiern können oder dürfen, wie sie es gerne möchten. Oder auch von Paaren, in deren Rede gefühlt einfach nur die Namen ausgetauscht wurden und der Rest nicht zu ihnen gepasst hat.

In unseren Augen verdient jeder Mensch eine gute Zeremonie.

Deshalb haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, unsere Teilnehmer und Teilnehmerinnen umfangreich mit all unserem gesammelten Wissen auszubilden.

Klar, der Beruf des Freien Trauredners / der Freien Traurednerin hat nicht nur Vorteile. Aber seien wir mal ehrlich, welcher Beruf hat das schon?

Und die positiven Seiten schlagen definitiv mehr zu Buche als die Negativen.

Wer also auf der Suche nach einem Job ist, bei dem man glückliche Menschen noch glücklicher machen kann und dabei auch noch Dankbarkeit für seine Leistung erfährt, sollte es sich überlegen, nicht vielleicht demnächst durchzustarten.

Solltest Du Dich für eine Ausbildung bei den Freien Rednern interessieren, kannst Du Dich gerne hier informieren.

Herzlichst,

Eure Jasmin Kousha

Autor*in
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