Allgemeine Geschäftsbedingungen – AGB
Freie Redner – Lieske eGbR / Freie Redner Ausbildung
(Stand: 28. Juli 2026)
1. GELTUNGSBEREICH
(1.1.) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen („AGB“) regeln sämtliche Vertragsverhältnisse zwischen der Freie Redner – Lieske eGbR, Kurfürstenweg 50, 40764 Langenfeld (Rheinland), im Folgenden „Anbieterin“ genannt, und ihren Kunden, im Folgenden „Teilnehmer:“ genannt, betreffend die Buchung und Teilnahme an Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen, Online-Lehrgängen, Präsenzseminaren, Prüfungen, Coaching-Leistungen und sonstigen Schulungs- und Beratungsangeboten (gemeinsam „Lehrgänge“ oder „Ausbildungsangebote“).
(1.2.) Die AGB gelten in der jeweils zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültigen Fassung. Maßgeblich ist die Fassung, die zum Zeitpunkt der Buchung auf der Website der Anbieterin unter https://freieredner-ausbildung.at abrufbar ist oder dem Teilnehmer im Rahmen des Online-Buchungsvorgangs angezeigt wird.
(1.3.) Sofern in diesen AGB nicht ausdrücklich abweichend geregelt, gelten sämtliche Bestimmungen gleichermaßen für Konsumenten und Unternehmer.
(1.4.) Soweit zwingende Bestimmungen des Konsumentenschutzgesetzes (KSchG), des Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetzes (FAGG) oder anderer österreichischer Verbraucherschutzgesetze von diesen AGB abweichen, gehen die gesetzlichen Schutzbestimmungen den Regelungen dieser AGB vor.
(1.5.) Abweichende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Teilnehmers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, die Anbieterin hat deren Geltung ausdrücklich und nachweislich in Textform zugestimmt.
(1.6) Die Anbieterin behält sich vor, die AGB zu ändern, soweit dies zur Anpassung an gesetzliche oder technische Entwicklungen erforderlich ist. Änderungen werden den Teilnehmern rechtzeitig mitgeteilt; für bereits abgeschlossene Verträge gelten stets die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses maßgeblichen AGB.
2. VERTRAGSSCHLUSS / ANMELDUNG / BUCHUNG
(2.1.) Die Darstellung von Ausbildungen, Seminaren, Onlinekursen, Coaching-Leistungen und sonstigen Angeboten auf der Website der Anbieterin (https://freieredner-ausbildung.at) stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine unverbindliche Einladung zur Abgabe eines Angebots durch den Teilnehmer („invitatio ad offerendum“) dar.
(2.2.) Der Teilnehmer kann die angebotenen Leistungen über das Online-Buchungssystem der Anbieterin auswählen und durch Anklicken der Schaltfläche „Kostenpflichtige Anmeldung“ bzw. einer gleichwertigen Bestätigung ein verbindliches Angebot zum Vertragsabschluss abgeben.
(2.3.) Nach Absenden der Buchung erhält der Teilnehmer eine Eingangsbestätigung per E-Mail, die den Erhalt der Bestellung dokumentiert und den Vertragsabschluss bestätigt.
(2.4.) Die Durchführung steht unter dem Vorbehalt einer Mindestteilnehmerzahl von 5 Personen. Wird diese nicht erreicht oder liegen höhere Gewalt, behördliche Maßnahmen, Erkrankung von Trainer*innen oder vergleichbare, von der Anbieterin nicht zu vertretende Umstände vor, kann die Anbieterin Termine verschieben, Trainer*innen austauschen, gleichwertige Online-Formate anbieten oder absagen.
(2.5.) Bei Absage durch die Anbieterin werden Entgelte voll erstattet; weitergehende Ansprüche (z. B. Reise-/Übernachtungskosten) sind ausgeschlossen, außer bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
(2.6.) Die Anbieterin behält sich vor, Teilnehmer von der Ausbildung auszuschließen, wenn wesentliche Vertrags- oder Verhaltenspflichten verletzt werden (z. B. Zahlungsverzug, Störung des Unterrichts, Weitergabe geschützter Inhalte). Ein solcher Ausschluss berührt die Zahlungsverpflichtung nicht, sofern die Anbieterin den Ausschluss berechtigt ausgesprochen hat.
(2.7.) Vertragsrelevante Mitteilungen, Informationen und Unterlagen (einschließlich Bestätigung des Vertragsabschlusses gemäß § 4 Abs 1 FAGG) werden dem Teilnehmer in elektronischer Form an die von ihm angegebene E-Mail-Adresse übermittelt.
3. LEISTUNGSUMFANG
(3.1.) Die Anbieterin erbringt im Rahmen des jeweiligen Lehrgangs oder Ausbildungsprogramms Ausbildungs-, Schulungs- und Coachingleistungen in der im jeweiligen Kursprogramm beschriebenen Form. Dazu zählen insbesondere Online-Lehrgänge (Live- oder Videoformate), Präsenzveranstaltungen, Unterrichtsmaterialien, Lernplattformzugänge und – sofern im Angebot ausdrücklich enthalten – Prüfungs- und Zertifizierungsleistungen in Kooperation mit der Wirtschaftskammer Österreich (WKO).
(3.2.) Der genaue Leistungsinhalt, der Zeitplan, die Teilnahmevoraussetzungen sowie der Ort bzw. die Form der Durchführung (Präsenz oder Online) ergeben sich aus der jeweiligen Kursbeschreibung auf der Website oder aus den dem Teilnehmer vor Vertragsabschluss zur Verfügung gestellten Informationsunterlagen. Änderungen, die den wesentlichen Leistungsinhalt nicht beeinträchtigen (z. B. Austausch von Trainer*innen, zeitliche Anpassungen, Ortsänderungen innerhalb desselben Bundeslandes oder gleichwertige Online-Formate), bleiben der Anbieterin vorbehalten. Ein Anspruch auf Durchführung durch bestimmte Trainer*innen oder an einem bestimmten Ort besteht nicht, soweit die Änderung sachlich gerechtfertigt und für den Teilnehmer zumutbar ist.
(3.3.) Die Anbieterin gewährt den Teilnehmern für Online-Lehrgänge den Zugang zu einer elektronischen Lernplattform (Memberspot). Der Zugang wird spätestens am Tag vor Beginn des Lehrgangs freigeschaltet und bleibt bis zu einem Jahr ab Beginn des Lehrgangs aktiv. Die Zugangsdaten sind personenbezogen und dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden.
(3.4.) Eine Weitergabe, öffentliche Wiedergabe, Vervielfältigung oder sonstige Nutzung der Lehrinhalte außerhalb des vereinbarten Lehrzwecks ist unzulässig und kann zivil- und strafrechtliche Folgen haben (§§ 81 ff UrhG).
(3.5.) Soweit Unterrichts- oder Schulungsmaterialien, Videos, Präsentationen oder sonstige Inhalte zur Verfügung gestellt werden, erhält der Teilnehmer daran ein einfaches, nicht übertragbares, zeitlich beschränktes Nutzungsrecht zur eigenen Aus- und Weiterbildung. Sämtliche Urheber- und Verwertungsrechte verbleiben bei der Anbieterin bzw. den jeweiligen Urheberinnen.
(3.6.) Die Anbieterin schuldet keinen bestimmten Lernerfolg oder Prüfungserfolg. Die Ausbildung vermittelt Wissen und Fertigkeiten, deren Umsetzung und Anwendung im Rahmen des Teilnehmers liegt.
(3.7.) Bei Online-Formaten ist der Teilnehmer verpflichtet, für eine geeignete technische Ausstattung (Internetverbindung, Kamera, Mikrofon, aktuelle Browser-Software) zu sorgen. Fehlende technische Voraussetzungen liegen im Risikobereich des Teilnehmers und berechtigen nicht zum Rücktritt oder zur Preisminderung.
(3.8.) Die Anbieterin ist berechtigt, Lehrgänge oder Teile davon aufzuzeichnen (z. B. zur Qualitätssicherung oder zur späteren Bereitstellung für die Teilnehmer). Eine Veröffentlichung personenbezogener Bild- oder Tonaufnahmen über den Personenkreis der Kursteilnehmer hinaus erfolgt jedoch nur mit ausdrücklicher Einwilligung des Teilnehmers.
(3.9.) Bei Fernbleiben von Unterrichtseinheiten oder Nichterfüllung der Anforderungen besteht kein Anspruch auf Rückerstattung bereits geleisteter Entgelte. Die Anbieterin kann dem Teilnehmer jedoch freiwillig eine kostenpflichtige Nachholmöglichkeit anbieten.
4. PREISE / ZAHLUNGSBEDINGUNGEN
(4.1.) Alle auf der Website der Anbieterin angegebenen Preise verstehen sich – sofern nicht ausdrücklich anders ausgewiesen – als Bruttopreise in Euro inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer. Bei Leistungen an Unternehmer mit Sitz im Ausland kann – sofern die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind – das Reverse-Charge-Verfahren zur Anwendung kommen (§ 19 UStG).
(4.2.) Die im Buchungsprozess genannten Entgelte umfassen, soweit nicht ausdrücklich anders angegeben, sämtliche im Leistungsumfang beschriebenen Bestandteile wie Unterricht, Lehrmaterialien, Zugänge zur Online-Plattform und Teilnahmebestätigung. Kosten für optionale Zusatzleistungen (z. B. Wiederholungsprüfungen, Zertifikate der Wirtschaftskammer Österreich, Unterkunft oder Verpflegung bei Präsenzveranstaltungen) sind gesondert zu entrichten.
(4.3.) Die Fälligkeit des Entgelts ergibt sich aus der jeweiligen Kursbeschreibung oder der Buchungsbestätigung. Sofern nichts anderes vereinbart wird, ist das gesamte Entgelt binnen 14 Tagen ab Rechnungsdatum auf das in der Rechnung angeführte Konto zu überweisen.
Bei Ratenzahlung ist die erste Rate spätestens vor Beginn des Lehrgangs, die weiteren Raten jeweils zum darauffolgenden Monatsbeginn fällig.
(4.4.) Kommt der Teilnehmer mit einer Rate ganz oder teilweise länger als 14 Tage in Verzug, so wird der gesamte noch ausstehende Restbetrag sofort fällig (Terminverlust).
(4.5.) Der Teilnehmer hat die Möglichkeit, per Überweisung, SEPA-Lastschrift, Kreditkarte oder Online-Zahlungsdienst zu bezahlen. Bei Zahlung per Lastschrift ist für ausreichende Kontodeckung zu sorgen; Kosten, die durch eine unberechtigte Rücklastschrift entstehen, trägt der Teilnehmer.
(4.6.) Bei Zahlungsverzug gelten für Konsumenten die gesetzlichen Verzugszinsen gemäß § 1000 Abs 1 ABGB (4 % p.a.), für Unternehmer jene nach § 456 UGB. Zusätzlich ist die Anbieterin berechtigt, pro Mahnung eine pauschale Mahnspesenvergütung in Höhe von bis zu EUR 40,00 zu verlangen. Im Fall des Zahlungsverzugs kann die Anbieterin den Zugang zur Online-Plattform oder zu weiteren Kursmodulen vorübergehend sperren, den Vertrag nach erfolgloser Mahnung und angemessener Nachfrist gemäß § 918 ABGB auflösen und den offenen Betrag gerichtlich geltend machen. Das Recht auf Schadenersatz bleibt unberührt.
(4.7.) Die Anbieterin ist berechtigt, dem Teilnehmer Rechnungen in elektronischer Form (E-Mail) zu übermitteln. Diese gelten als ordnungsgemäß zugestellt, sobald sie an die vom Teilnehmer angegebene E-Mail-Adresse versandt wurden.
(4.8.) Tritt der Teilnehmer unberechtigt vom Vertrag zurück oder bricht die Ausbildung vorzeitig ab, gelten die Regelungen gemäß Punkt 5.
5. WIDERRUFS- UND RÜCKTRITTSRECHT / STORNO / UMBUCHUNG
(5.1.) Wenn der Teilnehmer ein Verbraucher im Sinne des § 1 KSchG ist und der Vertrag im Fernabsatz (Website) oder außerhalb der Geschäftsräume der Anbieterin abgeschlossen wurde, steht ihm gemäß Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetz (FAGG) ein Widerrufsrecht binnen 14 Tagen zu.
(5.2.) Die Widerrufsfrist beginnt bei Dienstleistungsverträgen (z. B. Kursbuchungen, Seminare) und bei digitalen Inhalten, die nicht auf einem körperlichen Datenträger bereitgestellt werden (z. B. Online-Videos, Lernplattformen) mit dem Tag des Vertragsabschlusses.
(5.3.) Zur Ausübung des Widerrufsrechts genügt eine eindeutige Erklärung (z. B. per E-Mail) an die Anbieterin, aus der hervorgeht, dass der Teilnehmer den Vertrag widerrufen möchte.
(5.4.) Das Widerrufsrecht entfällt, wenn
- die Anbieterin die Dienstleistung vollständig erbracht hat, nachdem der Teilnehmer ausdrücklich zugestimmt und bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht verliert, sobald die Leistung vollständig erbracht ist (§ 18 Abs 1 Z 1 FAGG), oder
- bei digitalen Inhalten (z. B. Lernplattform, Videos), sobald die Anbieterin mit der Bereitstellung begonnen hat, nachdem der Teilnehmer ausdrücklich zugestimmt und bestätigt hat, dass er dadurch auf das Widerrufsrecht verzichtet (§ 18 Abs 1 Z 11 FAGG).
(5.5.) Im Fall des Widerrufs erstattet die Anbieterin alle Zahlungen binnen 14 Tagen ab Eingang der Widerrufserklärung über dasselbe Zahlungsmittel. Hat die Anbieterin auf ausdrücklichen Wunsch bereits mit der Leistung begonnen, ist vom Teilnehmer eine angemessene Vergütung für die bis zum Widerruf erbrachten Leistungen zu zahlen. Widerrufserklärungen sind zu richten an: Freie Redner – Lieske eGbR, Kurfürstenweg 50, 40764 Langenfeld (Rheinland), E-Mail: ausbildung@freieredner.com.
(5.6.) Ein Rücktritt vom Vertrag ist nur in den gesetzlich vorgesehenen Fällen zulässig. Darüber hinaus wird kein vertragliches Rücktrittsrecht eingeräumt. Einseitige Stornierungen oder Nichtteilnahmen des Teilnehmers ohne gesetzlichen Rücktrittsgrund befreien nicht von der Zahlungspflicht (§ 918 ABGB).
(5.7.) Eine Umbuchung auf einen anderen Termin oder Kurs kann nur nach vorheriger Zustimmung der Anbieterin in Textform erfolgen. Es besteht kein Anspruch auf Umbuchung. Stimmt die Anbieterin aus Kulanz einer Umbuchung zu, werden folgende Bearbeitungs- und Verwaltungsgebühr verrechnet, wobei die hier angeführten Gebühren auch für den Fall einer Teil-Umbuchung, beispielsweise lediglich des Online- oder lediglich des Präsenzteils gelten und als Startzeitpunkt der Beginn der Gesamtausbildung zu werten ist:
- Eine Umbuchung bis zu acht Wochen vor der Veranstaltung wird mit einer zusätzlichen Aufwandspauschale von 150,00 € berechnet;
- bei einer Umbuchung zwischen acht und vier Wochen vor der Veranstaltung wird eine zusätzliche Umbuchungsgebühr in Höhe von 20 % der Ausbildungsgebühren erhoben, d.h. diese fällt zusätzlich zur vollen Ausbildungsgebühr an;
- bei einer Umbuchung zwischen vier und zwei Wochen vor der Veranstaltung wird eine zusätzliche Umbuchungsgebühr in Höhe von 25 % der Ausbildungsgebühr erhoben;
- bei einer Umbuchung ab zwei Wochen vor der Veranstaltung wird eine zusätzliche Umbuchungsgebühr in Höhe von 30 % der Ausbildungsgebühr erhoben.
6. HAFTUNG UND GEWÄHRLEISTUNG
(6.1.) Die Anbieterin haftet für Schäden nur, soweit diese von ihr, ihren gesetzlichen Vertretern oder Erfüllungsgehilfen vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurden. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet die Anbieterin nur für Personenschäden. Eine weitergehende Haftung – insbesondere für Sach- oder Vermögensschäden – ist ausgeschlossen.
(6.2.) Die Anbieterin übernimmt keine Haftung für
- Lernerfolge, Prüfungsergebnisse oder berufliche Erfolge der Teilnehmer,
- technische Störungen bei Online-Veranstaltungen, die außerhalb ihres Einflussbereichs liegen (z. B. Internetverbindung, Hardware, Software des Teilnehmers),
- höhere Gewalt, insbesondere Ereignisse, die die Durchführung der Ausbildung wesentlich erschweren oder unmöglich machen (z. B. Naturkatastrophen, Pandemien, behördliche Maßnahmen).
- Für von Teilnehmern eingebrachte Gegenstände oder Geräte wird bei Präsenzveranstaltungen keine Haftung übernommen.
(6.3.) Bei digitalen Inhalten (z. B. Online-Plattform, Videoaufzeichnungen) gewährleistet die Anbieterin eine im üblichen Rahmen verfügbare Nutzungsmöglichkeit.
Vorübergehende Einschränkungen aufgrund von Wartungsarbeiten oder technischen Störungen gelten nicht als Mangel, sofern sie in einem angemessenen zeitlichen Verhältnis zur Gesamtverfügbarkeit stehen.
Ansprüche wegen bloßer vorübergehender Nichtverfügbarkeit digitaler Inhalte sind ausgeschlossen, soweit kein grobes Verschulden der Anbieterin vorliegt.
(6.4.) Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsbestimmungen. Ein Anspruch auf bestimmte Unterrichtsinhalte, Trainer*innen, Prüfungsmodalitäten oder Zertifizierungen besteht nicht, soweit diese Änderungen den Leistungszweck nicht wesentlich beeinträchtigen.
(6.5.) Soweit gesetzlich zulässig und sofern kein Fall von Vorsatz, grober Fahrlässigkeit oder Personenschaden vorliegt, ist die Haftung der Anbieterin der Höhe nach auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden, höchstens jedoch auf den Betrag der vom Teilnehmer gezahlten Kursgebühr, beschränkt.
7. SCHLUSSBESTIMMUNGEN
(7.1.) Auf sämtliche Vertragsverhältnisse zwischen der Anbieterin und dem Teilnehmer findet österreichisches Recht unter Ausschluss seiner Verweisungsnormen und des UN-Kaufrechts (CISG) Anwendung.
(7.2.) Für Unternehmer gilt der Gerichtsstand des sachlich zuständigen Gerichtes in der Stadt Salzburg. Für Verbraucher gilt der gesetzliche Gerichtsstand am Wohnsitz.
(7.3.) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam, rechtswidrig oder undurchführbar sein oder werden, so berührt dies die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt jene Regelung als vereinbart, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
Dies gilt auch für etwaige Regelungslücken.
(7.4.) Änderungen und Ergänzungen des Vertrags oder dieser AGB bedürfen der Textform.
Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Textformerfordernisses.
(7.5.) Rechte und Pflichten aus dem Vertragsverhältnis dürfen vom Teilnehmer nicht ohne vorherige Zustimmung der Anbieterin in Textform auf Dritte übertragen werden.
8. SCHLICHTUNGSSTELLEN BEI VERBRAUCHERGESCHÄFTEN
(8.1.) Die Anbieterin ist verpflichtet, auf die Schlichtungsstelle für Verbrauchergeschäfte (Verbraucherschlichtung Austria) als außergerichtliche Streitschlichtungsstelle hinzuweisen. Die Anbieterin behält sich vor, einen Beitritt zu einem derartigen Verfahren im Einzelfall zu entscheiden.
(8.2.) Die Europäische Kommission stellt eine eigene Plattform zur (Online)-Streitbeilegung bereit. Sie gelangen direkt zu dieser, wenn Sie dem Link http://ec.europa.eu/consumers/odr/ folgen.